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NIKON D7000
Sigma 10-20 mm F4,0-5,6 EX DC HSM
10mm f8 1/20 ISO 100 -2/0/+2EV

HDR - Bilder


Wann ist es sinnvoll ein HDR-Bild (High-Dynamic-Range) zu erzeugen? Es gibt genügend Situationen, in denen die Kamera es nicht schafft, die hellen oder dunklen Bereiche korrekt zu belichten. Entweder sind Bereiche zu dunkel oder zu hell. Es wird empfohlen ein Stativ zu benutzen. Das Prinzip eines HDR-Bildes ist dieses, dass mehrere Belichtungen mit unterschiedlichen Belichtungskorrekturen gemacht werden. Unterbelichtet, überbelichtet und korrekt belichtet. Manche Kamerahersteller haben diese Funktion schon automatisch integriert. Bei Nikon heißt diese Funktion „BKT“. Sollte diese Funktion nicht vorhanden sein, so muss man dies manuell einstellen.

Zuerst macht man ein korrekt belichtetes Bild, dann stellt man mit der Belichtungskorrektur z.B. -2 ein und bekommt das unterbelichtete Bild. Danach stellt man die Belichtungskorrektur auf +2 und bekommt das überbelichtete Bild. Dies kann man auch noch mit 5 oder 7 weiteren Bildern machen, doch dies ist in der Regel nicht nötig, da die Belichtungsunterschiede ausreichend erfasst wurden. Mit speziellen Programmen (z.B. Photomatix oder Photoshop) kann man nun die Bilder übereinanderlegen und der Algorithmus der Programme rechnet die max. Details der Bilder zusammen.

Man muss in jedem Fall ein Stativ verwenden, damit alle Bilddetails der verschiedenen Belichtungen korrekt übereinander passen und verrechnet werden können!

Merke:

Fotografiert ihr Motive, bei denen Himmel oder Vordergrund nur noch weiß oder schwarz dargestellt werden, ist der Hell/Dunkel Anteil im Bild zu groß. Verwendet die HDR Methodik um korrekte Bilder zu erhalten! Im Beispielbild1 haben wir ein Histogramm, dass uns auf den ersten Blick zeigt, dass das Motiv nur als HDR korrekt darstellabr ist. Die Erklärung der Histogramm-Funktion folgt im nächsten Guide.

HDR 1

Tipps:

Erforderliche Ausrüstung:

Nachmachen erwünscht!
Wir freuen uns über eure Anregungen und Kommentare.

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