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NIKON D7000
Sigma 70-200 mm 2,8 EX DG HSM II
200mm f2,8 1/1500 ISO 800 0EV

Bewegte Objekte fotografieren

Das A und O beim Fotografie fliegender Tiere ist die richtige Wahl des Autofokusmodus und die Einstellung der Aufnahmebetriebsart in der Kamera. Beide Funktionen sind sowohl in Einsteigerkameras wie auch in den Profimodellen verfügbar. Die jeweilige Bezeichnung für den Autofokusmodus variiert zwischen den verschiedenen Kameraherstellern. Wichtig hier ist die Verwendung des sog. nachführenden Autofokus. Bei Nikon wird dieser als "Kontinuierlicher AF" (AF-C) bezeichnet und bei Canon als "AI Servo AF". Nur diese Einstellung gewährleistet die ständige Scharfstellung des anvisierten Objektes, in unserem Fall den Greifvogel.

Die zweite genannte Einstellung ist die Verwendung der Serienaufnahmefunktion. Bei Nikon bezeichnet als "CL" (Serienaufnahme langsam) oder "CH" (Serienaufnahme schnell) und bei Canon als "Reihenbildaufnahme". Hochpreisige Modelle schaffen 6 Bilder pro Sekunde und mehr. Die meisten Einsteigermodelle schaffen immerhin(!!) bis zu 3 Bilder pro Sekunde und zwar solange, bis der interne Pufferspeicher der Kamera voll ist. Dieser sollte in den meisten Fällen ausreichen, um 6-8 Bilder (Wichtig: Bildqualität als jpg!) pro Szene aufzunehmen und so die Erfolgschance auf ein gutes Bild zu maximieren.

Die Belichtungszeit ist natürlich abhängig vom jeweiligen Motiv, erfordert aber gerade bei der Aufnahme von Vögeln Verschlusszeiten kleiner als 1/1000s. Nur so kann man sicher sein, dass man die Bewegung einfriert.

Merke:

Bei der Fotografie sich bewegender Objekte immer die Fokus-Methode auf den "Kontinuierlichen Autofokus" ändern! Eine größere Anzahl der aufgenommenen Bilder/Sekunde erhöhte die Chance auf ein gutes Bild wesentlich.

Tipps:

Erforderliche Ausrüstung:

Nachmachen erwünscht!
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